Die Betreiber
Drei Charaktere - eine Leidenschaft
Alle Restaurierungen und Umbaumaßnahmen setzen die Drei selber um und so steht nach einem Jahre in dem einstigen Pferdestall die kupferne Brennanlage - zwischen liebevoll sanierten Backsteinen, langem Holztresen mit Blick auf die Finow-Landschaft und den edlen Apothekerflaschen.
Mit dem Hofladen und der Idee hinter der Feinbrennerei wollen die drei Liebhaber von guten Bränden Regionalität und Bio-Qualität miteinander verbinden. Verarbeitet werden vorrangig Früchte aus der Umgebung, bei Veranstaltungen kümmert sich der Brennmeister persönlich um die Zubereitung der unverfälschten Lebensmitteln, die von regionalen Erzeugern stammen.
ZU DEN PERSONEN

Stefan – der Brennmeister
Von der Filmbranche zur "Schnapsidee" - der ehemalige Geschäftsführer eines Mittelstands-Unternehmens ist das Herz der Feinbrennerei. Mit seiner Naturverbundenheit, seiner Detailverliebtheit und seinem Gespür für authentisches, stilvolles Handwerk erweckt er einen verfallenen Hof in Brandenburg aus dem Dornröschenschlaf. Er liebt das Arbeiten mit natürlichen, unverfälschten Lebensmitteln; er liebt es, Koch und Gastgeber zu sein und die Idee, die Früchte der Streuobstwiesen mit seinem Wissen als Brennmeister ins Schnapsglas zu holen.
Jana – das Auge
Die gute Nase der Feinbrennerei hat als Marketingkauffrau ein gutes Händchen für das Gesicht der Brände, für gutes Essen und guten Alkohol. Sie will keine neumodischen Geschmackexplosionen, sondern qualitativ hochwertiges Gebranntes. Bodenständig, ehrlich und authentisch soll es sein. Die gebürtige Berlinerin liebt es, die Gäste auf regionalen Märkten oder an der großen Holztafel im Hofladen der Brennerei glücklich zu machen. "Die Menschen wollen nicht nur wissen, was sie essen, sondern auch, was sie trinken."
Karl-Heinz – Bruder des Brennmeisters
Nach dem Verkauf seines erfolgreichen Formenbau-Unternehmens ist die Feinbrennerei sein Leidenschaftsprojekt, für das sein Herz schlägt. Der gelernte Werkzeugmacher ist die gute Seele des Bauvorhabens und leitet die Außenbetriebsstelle in Balingen. Zusammen mit seinem Bruder Stefan baut er mit viel Liebe zum Handwerk den Niederfinower Hof um.

Erleben Sie eine Auswahl unserer Brände und Liköre an Bord und genießen Sie eine besondere Schiffahrt durch dsa Hebwerk Niederfinow
Unter dem Titel "Stahlgiganten und Hochprozentiges" laden die Feinbrennerei Niederfinow und die SHW Fahrgastschifffahrt Niederfinow Sie im Jahr 2026 zu einer Veranstaltungsreihe ein, die faszinierende Technik mit regionalem Hochgenuss verbindet; Während das Fahrgastschiff „Münchhausen“ die gewaltigen Höhenmeter im Trog des Schiffshebewerks überwindet, offenbart sich den Gästen eine Perspektive auf dieses Ingenieursbauwerk, die normalerweise verborgen bleibt. Es ist ein Moment, in dem die Zeit zwischen den massiven Stahlträgern stillzustehen scheint, während im Glas die klaren Aromen regionaler Brände und Liköre Brandenburgs leuchten.
Im Mittelpunkt dieser exklusiven Verkostung stehen die preisgekrönten Spirituosen der Feinbrennerei Niederfinow. Die Brennerei hat sich weit über die regionalen Grenzen hinaus einen Namen für ihre Destillate gemacht, die regelmäßig bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet werden. Während der etwa einstündigen Fahrt durch das Hebewerk werden mindestens vier dieser besonderen Tropfen – darunter edle Brände und feine Liköre – unter fachkundiger Anleitung präsentiert.
Die Experten der Brennerei teilen dabei nicht nur ihr Wissen über die Sensorik, sondern geben auch tiefe Einblicke in die Kunst des Brennens und die Auswahl der regionalen Rohstoffe. Ein kleiner Imbiss an Bord sorgt dafür, dass die Verkostung harmonisch abgerundet wird.
Das Erlebnis endet jedoch nicht am Anleger. Nach der Schifffahrt führt der Weg zur nahe gelegenen Feinbrennerei, wo die Gäste die Produktionsstätte besichtigen und im Hofladen noch tiefer in das Sortiment eintauchen können.
Für den Transfer zwischen dem Schiffsanleger und der Brennerei wird eine Kutsche die Teilnehmer durch die malerische Landschaft von Niederfinow fahren, was den entschleunigten Charakter des Nachmittags unterstreicht. Falls der Kutschtransfer nicht zur Verfügung steht – Pferde sind lebende Tiere – wird der Weg zur Brennerei individuell gestaltet.
Die Termine für diese besondere Reihe im Jahr 2026 sind jeweils für den Samstagnachmittag angesetzt. Abfahrt des Schiffs jeweils 15:00 Uhr ab dem Anleger im Unterhafen des alten Hebewerkes. Parkplätze sind beim Infozentrum in der Hebewerkstr. 70a, 16248 Niederfinow genügend vorhanden.